Laden
maho Johanniskraut 2011

Wund(er)heilmittel Johanniskraut

Schon früh wurde der rote Hauptwirkstoff des Johanniskrautes mit der Lebenskraft der Sonne und Blut, dem Lebenssaft unseres Körpers in Verbindung gesetzt. Das Hypericin (rotes Pigment) regt den Zellstoffwechsel an und unterstützt die Zellatmung – somit werden die kleinsten Teile unseres Körpers mit Energie versorgt.

Was steckt dahinter?
Das Hypericin erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut, gehört aber auch durch seine „erhellende Wirkung“ zu den bekanntesten antidepressiven Heilpflanzen. Welche Art der Einnahme auch gewählt wird, ob Tee, Öl oder Tinktur – es ist zur Vorsicht vor intensiver Sonnenstrahlung geboten (auch kein Solarium!).

In der Volksheilkunde findet das Sonnenkraut auch Anwendung als Nervenheilmittel und zur Kräftigung nach Erschöpfung und schweren Krankheiten. Aufgrund des hohen Gerbstoffanteiles wirkt Johanniskraut auch antibakteriell, wundheilend und wird sogar als Wurmmittel eingesetzt.

Wund(er)heilmittel
Johanniskraut gilt seit jeher als schutzmagische Sonnenpflanze und ist seit jeher wichtiger Bestandteil im Kräuterbuschen. So soll mit dem „herba daemonisfuga“ (Teufelsflucht) das Dunkle und Kranke vertrieben werden.

Heute ist dieses starke Sonnwendkraut eine sehr gut erforschte Heilpflanze, die bereits Paracelsus sehr ausführlich beschrieben hat. Für ihn war das Johanniskraut unter anderem das beste Wundheilmittel. Es gibt mehrere einheimische Johanniskräuter, jedoch wird in der Heilpflanzenkunde nur das echte Johanniskraut verwendet, das durch die vielen Öldrüsen („durchstochene Blätter“ und dunkle Punkte an den Blütenrändern) und den zweikantigen, markigen Stängel (der sich etagenweise dreht) erkennbar ist.

Danke liebe Martina Hofer (MaHo) für diese schöne Naturbotschaft zur Sommersonnenwende!

Eine Antwort schreiben