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Elfenkueche_Dornbirn_Winter

Vom Winter, Wasser und Suppen

Zum Wasser-Element gehören die Nieren und die Blase. Ulli von der TCM Elfenküche aus Dornbirn erzählt die Geschichte des Winters und des Wasser-Elements auf ihre ganz eigene, liebenswerte Weise. Bevor die Geschichte losgeht, eine spannende Einsicht, weshalb wir darauf achten sollten, dass uns so wenig wie möglich „an die Nieren geht“.

Warum die Nieren in der TCM eine so große Rolle spielen? Nieren bedeuten Leben.
Da wir unsere Lebensenergie in den Nieren speichern ist es so wichtig, dass wir sie vor inneren und äußeren Einflüssen gut schützen. Was können wir für die Nieren – also für unsere Lebensenergie tun?
Warme Füße, warme Hüften, genug Schlaf, ruhige Zeiten in denen die Seele baumeln kann – und natürlich gutes Essen!

Im Winter braucht es heiße und warme Nahrungsmittel in yinisierenden, also Säfte aufbauenden Zubereitungsarten. Das sind lange gekochte Eintöpfe, Kraftsuppen, Aufläufe, die Verwendung von Pilzen, Nüssen, Bohnen und Linsen. Die idealen Nahrungsmitteln zum Aufbau der Nierenenergie: Alles was schwarz ist: schwarze Bohnen und Linsen, schwarzer Sesam, schwarzer Reis, Algen oder getrocknete Tomaten in einer wärmenden Soße.
Aber das wesentlich in dieser kalten Zeit sind lang gekochte Kraftbrühen aus Huhn oder Rind. In kleinen Mengen auch Lamm und Schaf, Ziege, frischer Lauch und Ingwer und natürlich alle heißen Gewürze.

Im Advent befinden wir uns alle in einer Zeit, in der „Zeit haben“ und „Zeit schenken“ hoch im Kurs stehen. Es lohnt sich zu überlegen, wofür man wirklich Zeit haben – also sich Zeit nehmen möchte … für die wesentlichen Dinge.

Nun aber die schöne Geschichte von Ulli zum Wasser-Element. Sie nennt es FRANZ 🙂

„Franz ist Philosoph, wäre aber genauso gerne Gärtner geworden. Seit er in Pension ist kann er seine beiden Leidenschaften vereinen. Er liebt es auf der sonnigen Bank vor dem Haus zu sitzen und in die Tiefen seines Seins einzutauchen. Dabei beobachtet er oft unbewusst seinen wunderschönen Rosengarten, in dem die Bienen so fleißig arbeiten. Ab und zu besucht Franz die Opfergaben im buddhistischen Kloster, das auf einem kleinen Hügel in seinem Heimatdorf steht und lauscht dort den Gesängen der Mönche.

In der Ruhe liegt die Kraft – Franz hat keine Angst vor der Stille. Franz Ohren sind groß und sein Gesicht erzählt die Geschichte eines langen Lebens. Franz ist noch heute sehr mutig und willensstark – Herausforderungen, die ihm das Leben stellt, nimmt er tapfer an. So auch den Tod seiner lieben Frau Rosa, der er übers Leben hinaus die Treue hält.

Unterstützt wird er dabei von seinem großen Gottvertrauen und seinem starken Urvertrauen in das Leben und sich selbst. Franz war immer schon sehr ehrgeizig und ist sich dessen bewusst, dass er eine Neigung zur Zwanghaftigkeit hat. Er mag es eben, wenn Sachen geregelt und vorhersehbar sind.

Ja, so könnte man einen „Wasser-Typ“ beschreiben. Doch wir wissen, dass wir von jedem Element Teile in uns tragen, von dem Einen mehr von dem Anderen etwas weniger. Und wir merken auch immer wieder, dass wir unterschiedlich intensiv für unsere Elemente sorgen müssen.“

Danke liebe Ulli! Und hier geht es zur Elfenküche

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