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Vogelbeeren Südtirol maho 2013

Vogelbeeren sind nicht giftig!

Die Bäume bieten im Herbst eine Fülle an reifen Früchten, Nüssen und eine intensive Farbenpracht. Ein Baum fällt besonders durch seine leuchtend roten Beeren auf – die Eberesche.

Die Eberesche in Martina Hofers Garten hat Ende September schon einige ihrer schmalen Blätter verloren und lässt deutlich mehr Sonne durch als noch vor wenigen Wochen. Die Blätter verfärben sich langsam in warme Rot- und Brauntöne, noch aber heben sich die leuchtend rot-orangen Vogelbeeren mit ihren üppigen Dolden wie wundervoller Baumschmuck aus.

Schmackhaft: Für Vögel und Menschen

Die Vögel lassen sich es sich lautstark schmecken. Früher wurde die Eberesche als Lockmittel für den Vogelfang verwendet. Nach einigen kühlen Tagen und Frost können die Beeren auch für uns als schmackhafte, vitaminreiche Nahrungsquelle genutzt werden kann.

Martinas Trick – bevor die gefiederten Freunde den Baum leerräumen – die Beeren ins Tiefkühlfach und so die Früchte schon früher „frosten“ 🙂 Danach können gesunde und wohlschmeckende Spezialitäten daraus gezaubert werden.

Nach wie vor ist weit verbreitet, dass Vogelbeeren giftig sein sollen, was nicht stimmt. Vielmehr ist es so, dass die enthaltene Parasorbinsäure sehr bitter schmeckt – bei Verzehr größerer Mengen der frischen Beeren (wer würde das schon tun?!) können Unwohlsein, Erbrechen usw. auftreten.

Im Gegenteil: Vogelbeeren sind gekocht und in kleineren Mengen sogar ein Heilmittel!
Werden die Beeren gekocht, wird die Parasorbinsäure zerstört, jedoch profitieren wir noch von weiteren Wirkstoffen wie Vitaminen, Gerbstoffen, Karotin usw. Mit Äpfeln zusammen lässt sich beispielsweise ein wunderbares oder auch Ebereschenmus herstellen.

Danke für diesen Beitrag und das schöne Bild an Martina Hofer!

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