Laden
Rosarote Zeiten finanzielle Hilfe für krebskranke Mütter

Rosarote Zeiten: Finanzielle Hilfe für Kinder krebskranker Mütter

Eigentlich reicht die Betreuung von zwei Kleinkindern, damit am Abend der Energiespeicher leer ist. „Mit der Diagnose Krebs wird dir schlagartig bewusst, dass ab sofort Hilfe notwendig sein wird.“

Nur diese Hilfe ermöglicht, dass die Kinder weiter in der Geborgenheit der gewohnten Umgebung bleiben können. Ein Umstand, der im Verlauf der Krankheit für die Kinder ebenso wichtig ist, wie für ihre Mütter.

„Es nimmt dir den Atem – du hast Angst, fürchterliche Angst, denn es geht um dein Leben – und gleichzeitig um das Wohl deiner Kinder“. Die Menschen hinter dem Verein Rosarote Zeiten kennen diese Situation. Darum haben Sie es sich zum Ziel gemacht, krebskranken Müttern und ihren Kindern finanziell zu helfen. Denn schon gesunde Mütter brauchen für zwei gesunde, aktive Kinder ihre ganze Kraft – was also tun, wenn der Kampf gegen Krebs genau diese Energie wegnimmt?

„Als Mutter kann es dich zerreißen – zu wissen, dass deine Kinder dich brauchen und zu spüren, dass es nicht mehr geht.“ Inge hat das gespürt. Als die Ärzte bei ihr Brustkrebs diagnostizierten, waren ihre beiden Töchter gerade mal 10 Monate und 4 Jahre alt.

Finanzielle Hilfe für die Hilfe zuhause
Zwischen Operation und Chemotherapien  wurde schnell klar, dass eine leistbare Lösung für adäquate Kinderbetreuung im gewohnten Familienumfeld nicht einfach zu organisieren sein würde. Was Familienhilfe kostet, ist in Tirol abhängig vom Wohnort.
Viele Orte haben keine eigene FamilienhelferIn mehr: Sie kaufen die Leistung zu und unterstützen die Familien bei der Finanzierung. Je nach Familieneinkommen bleibt hier aber ein Selbstbehalt von bis zu 18 Euro pro Stunde zu tragen. Bei einer optimalen Förderung könnte der Selbstbehalt je Familie auf ca. 3 Euro je Stunde sinken.

Und genau hier setzt Rosarote Zeiten an. Der Verein schließt die finanzielle Lücke zwischen dem kleinsten möglichen Selbstbehalt und dem geförderten Stundensatz. Wenn nur noch ca. 3 Euro pro Stunde zu bezahlen sind, geht Rosarote Zeiten davon aus, dass es jeder Familie möglich ist, sich in der schlimmsten Behandlungszeit eine Unterstützung in Form eines Familienhelfers ins Haus zu holen.

So hilft Rosarote Zeiten
Sobald die Diagnose Krebs gestellt und die Patientin aufgenommen wurde, klärt die Sozialberatung die Patientin auf, welche öffentlichen Leistungen in Anspruch genommen werden können.
Diese Sozialberatung kennt die Möglichkeiten und zeigt mit welchen Formularen und Tipps Förderungen zu beantragen sind. Sie kennen auch den Verein Rosarote Zeiten und können den Kontakt weitergeben.

Sobald klar ist, wie die öffentliche Förderung für eventuelle Pflegehelfer aussieht, kann der Verein die finanzielle Lücke schließen.

Hier können Sie Rosarote Zeiten unterstützen und finden Sie den Kontakt zum Verein.

 

Eine Antwort schreiben