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Ideen umsetzen: Keule oder Kraut gegen Un-Kraut?

Der aktuelle Mitmach-Tipp von Michaela befasst sich mit dem Thema Unkraut bekämpfen. Im übertragenen Sinn wuchert „Roundup“ – ein Produkt der ultimativen „Lieblingsfirma“ Monsanto – was kann man dagegen tun?

675px-GailiojiDilgele001 (1)Lösungen gegen das meistgehasste Breitbandherbizid

Die Produkte globaler Unternehmen lassen sich überall – ua. in jedem DIY-Markt – kaufen. So auch das unsägliche Roundup, das – ganz ehrlich – ein widerliches Chemiegebräu ist. So nachzusehen auch in der aufrüttelnden Arte-Doku über Herbizide „Unser tägliches Gift“.

 

Copyright: „GailiojiDilgele001“ by I, Hugo.arg. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

 

Der Herbizidwahnsinn kennt eine Spitze namens „Roundup“, gegen die auch viele etablierte Einrichtungen Sturm laufen. Warum seht ihr in der unten stehenden Argumentation:

Neueste Meldungen, die eine WHO-Studie zitieren, stellen Glyphosate auch
in Verbindung zu Krebs. Um nicht die üblichen Verdächtigen im deutschen
Internet zitieren zu müssen, soll das Reuters übernehmen: Link.

Offensichtlich ist Roundup höchstqualifiziert dafür, ein Alltagsärgernis zu sein. Daher Michaelas Aufruf zum Mitmachen für April:

  • Welche „Unkrautbekämpfungsmittel“ setzt ihr ein – und mit welchem Erfolg?
  • Oder wie schafft ihr eine friedliche Koexistenz zwischen Quecke, Breitwegerich und Salat?
  • Was macht ihr mit Ameisen, Nematoden, Pilzen und Läusen?
    (Bitte vorerst ohne Schnecken und Mäuse, die diskutieren wir zu einem späteren Zeitpunkt.)

Vorab schon mal ein Lösungsvorschlag von Michaela:

  • Auch bei sehr lausanfälligen Sorten wie Saubohnen reicht es meiner Erfahrung nach die Blätter bei Lausanfall mit Seifenlauge zu waschen. Ich verwende dazu eine Olivenölseife.
  • BREITWEGERICH ist kein Unkraut sondern ein Beikraut. Die Blütenstände pflücken, in Butterschmalz in einer Pfanne weich dünsten und mit Salz und Pfeffer würzen.
    Eine Beilage, mit nahezu unbegrenztem Rohstoffnachschub. Die Blätter kann man sowieso als Wildgemüse verkochen.
  • Die QUECKE ist ein Lästling, der bereits John Seymour in den Wahnsinn trieb.
    Jäten erinnert dabei an Sisyphus.
    Das Internet hilft nur bedingt weiter: Einzig in der Pflanzenheilkunde wird der Wurzelstock der Quecke für Teezubereitungen genutzt, die innerlich angewendet bei Nieren- und Leberentzündungen und sogar bei Cellulitis unterstützend wirken sollen.
    INTERESSANT: Diese Pflanze ist nicht schnittverträglich, sodass sie durch regelmäßiges Mähen meist von selbst verschwindet.

Und nun sind wir schon neugierig auf eure „geheimen“ Tipps!

Und – bevor wir’s vergessen – Bye bye Roundup!!

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