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Gleim: Glückliche Fügung, die schmeckt

Das Gleim-Konzept ist schnell erklärt: Gleim macht was draus – und zwar aus allem. Am besten, wenn die Produkte aus dem eigenen oder befreundeten Gärten kommen. Denn Gitti, Eva und Katja mögen es so regional und saisonal wie möglich.

Gleim_innen3Plötzlich stand es leer das (wirklich) kleine Lokal in der Nachbarschaft, die Miete war leistbar. Wenig Platz befeuerte die Kreativität und so entstand die Idee zu Innsbrucks erster Crèperia. In den Traum von Kommode, die die Theke werden sollte, war Gitti schon länger verliebt – aber ob die große Theke in den kleinen Laden passt? Sie passte – eine glückliche Fügung, der weitere folgen sollten.

Natürlich selbst gemacht
Natürlich haben „es“ Eva oder Gitti selbst gekocht oder selbst gebacken. Denn auch der Kuchen ist hitverdächtig – wie auch die Säfte aus Sirup. Im Winter werden täglich wechselnd Suppe, Curry oder Eintopf aufgetischt. Im Sommer gibt’s Farfallesalat mit Tomaten und Rucola, Kichererbsen oder Couscoussalat mit verschiedenen Beilagen oder mal eine Quiche. Die Preise sind moderat – die Portionen dem Hunger angepasst. Alles ist mit Liebe und aus guten Zutaten gemacht – das schmeckt man!

Gleim_innenGleim = klein und feinGleim_Galette
So lässt sich trefflich französisch schnabulieren in der ersten Crèperia in Innsbruck, die zugegebenermaßen recht klein (tirolerisch: „gleim“) ist. Was sich im Winter mit wirklich warmen Innentemperaturen bemerkbar macht – im Sommer übrigens auch. Da gibt es aber zusätzlich die Terrassenplätze, was alle sehr freut!

Serviert werden wechselnde Buchweizengalettes und Weizencrèpes (pikant und süß) wie Rucola, Tomaten, Schafskäse oder Gorgonzola, Birne, Radicchio mit gerösteten Pinienkernen oder Frühstücksvariante mit Spiegelei, Schinken und Käse, … Und wer es lieber süß mag bekommt Crèpes von Karamell bis Minze mit einem Hauch Fleur de Sel oder ganz bodenständig mit Nutella und Bananen.

Überschuss macht experimentierfreudig
Die Gleim Wirtinnen bekommen auch oftmals Lebensmittel geschenkt. „Nachbarn haben oft zu viel – dann bringen sie es uns!“ erzählt Gitti. Geschenkt bekamen sie schon fast alles von Zwetschgen und Kirschen bis zu Steinpilzen, die Nachbar Markus sogar schon sorgfältig geputzt hatte. Oder Kräuter – die auch gerne selbst gesammelt – oder von freundlichen SammlerInnen von Bergwiesen ins Gleim gebracht werden. Daraus entstehen dann Sirups (Zitronenmelisse, Holunder, Ingwer-Zitrone, Ingwer-Kardamom, Rotklee, Mädesüß, …). Natürlich findet man aber auch Bier, Radler, Spritzer, Wein und was man sonst so trinkt.

Öffnungszeiten – im Sommer länger
In der Innsbrucker Mariahilfstraße 26 hat das Gleim wochentags im Winter von09 bis 19 Uhr und am Samstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Im Sommer ist wochentags bis 22 Uhr auf – und Samstag je nach Wetter auch mal tagsüber geschlossen, dafür aber abends geöffnet.

TIPP: Vorab kurz auf Facebook reinschauen, da wird angekündigt, was gekocht wird und ob sich die Öffnungszeiten ändern…
Sonn- und Feiertage geschlossen.

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