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Eure Ideen zu „Ohne Chemie geht es auch“

Alternativen zu Roundup und Co.: Michaela hat eure Vorschläge zur Mitmach-Idee im April gesammelt.

Michaelas Aufruf „OHNE CHEMIE GEHT ES AUCH“ lautete so:

  • Welche “Unkrautbekämpfungsmittel” setzt ihr ein – und mit welchem Erfolg?
  • Oder wie schafft ihr eine friedliche Koexistenz zwischen Quecke, Breitwegerich und Salat?
  • Was macht ihr mit Ameisen, Nematoden, Pilzen und Läusen? (Schnecken und Mäuse lassen wir vorerst beiseite)

1 – ÄNDERE DIE SICHTWEISE: Unkraut kann sehr nützlich sein und dient teilweise auch als Nahrungsquelle! 

Tanja teilt auf Facebook, dass bei ihr Vieles wachsen darf, da es für Nützlinge Sinn macht:
„In Maßen darf es bei mir wachsen, wird ggf in Smoothies oder Salat gehauen – ansonsten lasse ich Brennessel stehen, denn da überwintern viele Schmetterlinge und Marienkäfer, deren Larven ja Läuse fressen. UND – Brennesseljauche ist ein super Dünger/Spritzmittel.

Aus fast allen Beikräutern kann man eigentlich was tolles machen. z.B. Löwenzahnhonig. Außerdem sind sie Zeigerpflanzen, die nur auf bestimmten Böden wachsen, die entweder schwer, verdichtet, etc. sind. Verbessert man den Boden, verschwinden viele von alleine.“

Ähnlich sieht das Ingo – mit einem ABER:
„Wenn die Wildkräuter an Plätzen wachsen, wo sie störend sind, sollte man sie entfernen mit Wurzel wenn es geht. Dabei kann man sie ja auch trotzdem noch zubereiten zum Essen. Vieles, auch den Giersch, kann man gut mit einer Grabgabel entfernen und aus der lockeren Erde die Wurzeln auflesen. Spritzen muss man im Garten nicht. Aus falsch verstandener Liebe
zur Natur einfach alles stehen und wachsen lassen, kann einen Garten sehr zusetzen. Man muss kontrolliert eingreifen.“

2 – Greif zum RASENMÄHER

Eine schöne Erfolgsgeschichte schreibt uns Franziska, wie sie die Disteln losgeworden ist:
„Wir haben eine Distel-Plage; alle schon ausprobiert, außer Chemie. ausreißen mit Wurzel, Abhacken mit Wurzelzerstörung, abfräsen …., angetrocknet fressen es die Schafe sehr gerne, letzten Sommer hatten wir auf einer Weide unsere Muttertiere mit Lämmern, die haben alles klein getreten, gefressen, — nach deren Aufzucht bzw. Abgang, hatten wir leicht die Erde angekratzt und Hafer gesäht, erfolg ! fast keine Disteln drin, und die wenigen von Hand ausgerissen. Jetzt haben wir uns noch einen Esel zugetan: Damit das Pferd und der Esel den Disteln an die Samen gehen …..

Dazu passt auch der Määäähtrend, den der Standard sieht – hier geht es zum Link

3 –  GET PHYSICAL – ohne manuelle Arbeit geht es nicht…

„Ganz ohne Chemie, dafür mit viel Muskeln ist Perdita ihrer Queckenplage zu Leibe gerückt:
Ausgraben und ja jede noch so kleine Wurzel entsorgen – nur nicht auf dem Kompost. In einer Ecke trocknen und dann dem Osterfeuer, Herbst – Kartoffelfeuer zu geben. Die Asche kann ja gut als Dünger genutzt werden – nur eben die Pflanzen so nicht.
Anders hat Mensch gegen Quecke keine Chance – hatte mal ein ganzes Grundstück davon voll – der reinste Albtraum.

4 – HILFSMITTEL

Johnny erinnert uns an die Ohrwürmer:
„Wahrscheinlich brauchen die altbekannten Tricks wie Ohrwürmerquartiere (Tontopf mit Stroh o.Ä. füllen, Ohrenkneifer einnisten lassen und anschliessend in Läusenähe bringen- die Tierchen sind nachtaktiv) nicht näher erwähnt werden.“

Eine Bauanleitung gibt es hier

5 – AUFGÜSSE, MAZERATIONEN, JAUCHEN

Susanne hat uns eine Sammlung an  Ideen zur Alternativen Schädlingsbekämpfung mitgeteilt. Hier die Highlights:

  • Am Öftesten wende ich einen Knoblauch-Zitronensud an: Besprühen – das muss man jedoch sehr häufig machen.

  • Gut ist auch Kupferwerkzeug zu verwenden – das mögen die Schnecken nicht hier das Link (in dem auch die radiologische Erklärung zu finden ist).

  • Dann sehr viel: Brennesseljauche – geht mit EM angesetzt viel schneller und ist gleichzeitig Dünger. Je gesünder die Erde und die Pflanzen, desto weniger Befall!

 

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