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Bio Eier

Ei im Glück – auch zu Ostern

Ei, Ei – Ostern steht vor der Tür. Ob das Huhn glücklich war, sagt uns der Aufdruck „(biologische) Freilandhaltung“ – oder der entsprechende Stempel am Ei … und bei gefärbten Eiern??

Seit 1. Jänner 2004 muss jedes rohe Ei durch einen aufgestempelten Code gekennzeichnet sein, der Auskunft über Haltungsart, Herkunft und Haltbarkeit gibt.

Quelle Wikipedia, Foto Wiener Zeitung

Bio-Freilandhaltung hat Nummer 0 / Freilandhaltung Nummer 1

  • Dabei steht 0 für biologische Landwirtschaft und damit für beste Qualität, artgerechte Tierhaltung und gentechnikfreie Futtermittel.
  • Die Ziffer 1 steht für Eier aus konventioneller Freilandhaltung,
  • 2 bedeutet Bodenhaltung und
  • 3 heißt Käfighaltung. Diese ist seit 1. Jänner 2012 EU-weit verboten, viele Staaten haben aber noch nicht gänzlich umgestell – dort werden noch Legehennen in den verbotenen Käfigen gehalten…

 

… UND: In Fertigprodukten können sich Eier diverser Produzenten/Staaten verbergen!

Greenpeace warnt vor gefärbten Eiern, die einzeln in Bäckereien oder auf Ostermärkten angeboten werden. „Lose verkaufte Eier sind nicht gekennzeichnet und können aus Ländern mit Käfighaltung stammen, wo Hennen mit Gentech-Futter gefüttert und die Eier mit gesundheitlich problematischen Farben gefärbt wurden“, so Greenpeace Konsumentensprecherin Claudia Sprinz.

Gefärbte Eier im Greenpeace-Test
Bei vorgekochten und gefärbten Eiern gibt es nur die Verpflichtung zur Kennzeichnung der Verpackung, jedoch nicht der einzelnen Eier. Ob solche Produkte aus ökologischer Sicht unbedenklich sind, hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace untersucht. Insgesamt 25 gefärbte Hühnereier im Handel wurden kurz vor Ostern unter die Lupe genommen und hinsichtlich Ökologie (Inhaltsstoffe, Gentechnik, Transport, Verpackung) und Tierhaltung geprüft. Das Ergebnis: Die meisten getesteten Ostereier schnitten aus ökologischer Sicht „hervorragend“ oder „gut“ ab. Sämtliche Produkte stammten von Hennen aus österreichischer Freiland- oder Bodenhaltung mit gentechnikfreier Fütterung. Auch waren die meisten getesteten Eier mit gesundheitlich unbedenklichen Farbstoffen gefärbt worden.

Also am besten Eier mit gesicherter Herkunft kaufen und selbst färben? Dazu hat Greenpeace 2015 einen Check für Eierfarben gemacht und online gestellt: Ostereier-Check 2015

Der Teil 2 vom Ei wird erzählen, wie man durch Bewussten Konsum das Töten männlicher Küken verhindern kann — 

Quelle: Wiener Zeitung

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